OHB ist ein führender europäischer Anbieter von Raumfahrtsystemen mit über 4.000 Mitarbeitenden. In 45 Jahren entwickelte sich das Unternehmen von einer Reparaturwerkstatt für hydraulische Schiffssysteme zum Raumfahrtpionier – bis heute familiengeführt und fokussiert auf effiziente, bedarfsgerechte Raumfahrt.
We.Create.Space.
Am 13. März feiert OHB das 25-jährige Jubiläum des Börsengangs.
Mit LISA (Laser Interferometer Space Antenna) gewinnt OHB erstmals eine ESA-Wissenschaftsmission der L-Klasse. Dieser Missionstyp wird nur einmal alle zehn Jahre umgesetzt.
LISA soll als erstes weltraumgestütztes Observatorium Gravitationswellen im niedrigen Frequenzbereich messen. Dabei handelt es sich um winzige Kräuselungen der Raumzeit, die entstehen, wenn sich sehr schwere Objekte bewegen oder verschmelzen – zum Beispiel schwarze Löcher oder dichte Sternenpaare.
OHB unterzeichnet mit der Investmentgesellschaft KKR sowie den Mehrheitsaktionären eine Investorenvereinbarung über die Voraussetzungen und Bedingungen einer strategischen Beteiligung von KKR am OHB-Konzern. Durch diesen Schritt wird die Kapitalbasis für die Umsetzung der Wachstumsstrategie gestärkt.
Beim Capital Market Day am 13. Februar stellt OHB die Unternehmensstrategie für die nächsten Jahre vor, die als zentrales Detail die Schaffung des neuen Geschäftsbereichs Digital zur Bündelung der Aktivitäten im Bereich bodengestützter Dienstleistungen beinhaltet. Durch diesen Schritt kann OHB nun Satelliten, Launcher und raumfahrtbasierte Services anbieten – Raumfahrt von A bis Z.
Auf der Bilanzpressekonferenz wird ein bedeutender wirtschaftlicher Meilenstein bekanntgegeben: Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018 betrug die Gesamtleistung der OHB-Gruppe erstmals eine Milliarde Euro.
2010 steht im Zeichen von zwei neuen Großprojekten: OHB gewinnt die volle erste Tranche von vierzehn Satelliten für Europas Navigationssystem Galileo (im Laufe der nächsten sieben Jahre werden sukzessive 20 weitere Satelliten bestellt) und erhält gemeinsam mit Thales Alenia Space auch den Zuschlag für die nächste Generation der europäischen Wettersatelliten Meteosat Third Generation (MTG).
Aufgrund stagnierender Raumfahrtbudgets tritt eine Zeit der Konsolidierungen ein und etliche Technologieunternehmen trennen sich von ihren Raumfahrtsparten. Familie Fuchs setzt davon unbeirrt weiterhin auf eine positive Entwicklung der Branche, gründet strategisch Startups und kauft europaweit Unternehmen auf.
Unter Marco Fuchs erfolgt am 13. März der Börsengang, während das technische Team um Manfred Fuchs an einem Angebot arbeitet, das Ende des Jahres den großen Durchbruch bringt: OHB gewinnt den Wettbewerb um das Aufklärungssystem SAR-Lupe und schafft damit den Schritt zum Systemanbieter.
Der damals in New York und Frankfurt praktizierende Anwalt Marco Fuchs kommt in das noch kleine High-Tech-Unternehmen seiner Eltern. Damit haben der Technikvisionär Manfred Fuchs und die Finanzexpertin Christa Fuchs einen Strategen an ihrer Seite, der die Unternehmensnachfolge und weiteres Wachstum sicherstellt.
In der Anfangsphase realisiert OHB vor allem Equipment für die Mikrogravitationsforschung – von der MIKROBA-Fallkapsel bis hin zu Beiträgen für die damaligen großen Raumfahrtmissionen Spacelab, D2 und MIR 92.
Parallel wird mit der Entwicklung der ersten Satelliten begonnen.
Auf den Eintritt von Manfred Fuchs folgen schnell erste Raumfahrtprojekte. Das Erfolgskonzept: Innovation und Pragmatismus.
Mit dem Einstieg in das Raumfahrtgeschäft wird die Werkstatt in Hemelingen allerdings schnell zu klein. Es erfolgt der Umzug in den Technologiepark Bremen nahe der Universität – bis heute Hauptsitz des OHB-Konzerns.
Manfred Fuchs wechselt in das Unternehmen seiner Frau und bringt die Raumfahrt mit. Als Manager bei MBB ERNO (heute Airbus) hat er die Branche im Norden Deutschlands maßgeblich mit aufgebaut.
Seine Vision: Bauteile und Technologien werden immer kleiner und effizienter, warum also nicht auch Satelliten bei verbesserter Leistung wesentlich kleiner und kostengünstiger anbieten?
Christa Fuchs steigt als Teilhaberin bei Otto Hydraulik Bremen ein. Das Unternehmen mit Sitz am Hemelinger Hafendamm beschäftigt zu diesem Zeitpunkt fünf Mitarbeiter und ist auf die Wartung von elektrischen und hydraulischen Schiffssystemen für die Bundeswehr spezialisiert.
Ein Jahr später übernimmt die gelernte Kauffrau die unternehmerische Führung des Betriebs, stellt erste Ingenieure und Fachleute ein und damit die Weichen auf Wachstum.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen