Karrieresprung in eine neue Erfahrung

Standortwechsel bei OHB

Standort wechseln, Karriere machen: Das ist auch im familiengeführten Unternehmen OHB möglich. Die Unternehmensgruppe OHB SE umfasst inzwischen neun Standorte, einige davon mit mehreren Hundert Mitarbeitern und entsprechend vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Der Sprung in ein Tochterunternehmen bei OHB bedeutet in der Regel auch immer einen fachlichen oder disziplinarischen Karrieresprung. In den letzten Jahren haben zahlreiche Kolleginnen und Kollegen einen solchen Wechsel an einen anderen OHB-Standort gewagt – die Erfahrungen sind dabei außerordentlich positiv.

Ein Wechsel in ein Schwesterunternehmen erweitert mit Sicherheit den Horizont beider Seiten. Im Idealfall lernt man fachlich und kulturell voneinander.

Klaus Hofmann, Vorstand Personal der OHB SE

„Zögert nicht, wenn ihr die Chance bekommt!“ Das ist der Ratschlag von Joakim Kugelberg, Procurement Manager bei OHB Sweden, der von August 2006 bis Januar 2016 bei der OHB System AG in Oberpfaffenhofen gearbeitet hat. Arbeiten in einem anderen Land, die Erfahrung, wie andere Organisationen funktionieren – all das hat Joakim Kugelberg sehr beeindruckt und weitergebracht. „In meinem Fall ging es auch darum, einen tieferen Einblick zu gewinnen, wie optische Instrumente entwickelt und gestaltet werden“, sagt er. Sein Kollege Fredrik Sjöberg, Head of Business Development bei OHB Sweden, ergänzt, dass es eine sehr wertvolle Erfahrung sei, wenn Mitarbeiter eines Konzerns Erfahrungen an verschiedenen Standorten gesammelt hätten. „Dieses Wissen um die spezifischen Anforderungen eines Tochterunternehmens ist enorm hilfreich in der täglichen Arbeit“, sagt Sjöberg, der von April 2011 bis September 2012 in Oberpfaffenhofen gearbeitet hat.

Viele Kollegen bleiben fest in Deutschland

So wie die beiden schwedischen Kollegen haben auch in den vergangenen Jahren schon einige Mitarbeiter die Standorte gewechselt. Zwei Mitarbeiter der OHB System AG sind zu Antwerp Space nach Belgien gegangen; eine Mitarbeiterin von Antwerp Space wiederum ist zur OHB System AG nach Bremen gewechselt. Thomas Görlach und Jochen Harms sind als Geschäftsführer von LuxSpace von Bremen nach Luxemburg gegangen. Jochen Harms hat LuxSpace mit aufgebaut. Zudem sind immer wieder Kolleginnen und Kollegen von OHB Italia zur OHB System AG gewechselt, die meisten davon an den Standort Bremen. Viele von ihnen haben sich entschlossen, fest in Deutschland zu bleiben.

Standortwechsel ermöglichen festere Beziehungen zwischen den Tochtergesellschaften

Kugelberg und Sjöberg möchten ihre Zeit in München nicht missen. „Persönlich war es natürlich zunächst mal eine Herausforderung, mit der fremden Sprache umzugehen und sich in der fremden Umgebung zurechtzufinden“, sagt Sjöberg. „Aber in München zu leben ist wegen der hohen Lebensqualität mit der Nähe zu den Alpen wahnsinnig bereichernd. Und nicht zuletzt habe ich hier irrsinnig nette Menschen kennengelernt.“ Auch Kugelberg hat die Erfahrung an einem anderen Standort bereichert. „Solche Wechsel tragen dazu bei, die Beziehungen der einzelnen Tochtergesellschaften untereinander zu verfestigen. Auf lange Sicht hilft es, die Zusammenarbeit innerhalb der OHB-Gruppe zu verbessern.

Mitarbeiter und Standorte müssen näher zusammen rücken

Das ist umso wichtiger, als das Unternehmen zunehmend vielfältiger, größer und internationaler wird. Daraus ergeben sich wirtschaftlich neue Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten entfalten allerdings nur ihre maximale Wirkung, wenn alle Räder möglichst effektiv und am gemeinsamen Ziel orientiert ineinandergreifen. Dazu ist es nötig, dass Mitarbeiter und Standorte näher zusammenrücken und an einer übergreifenden, alle einschließenden Unternehmenskultur gearbeitet wird. Der Wechsel von Mitarbeitern innerhalb des Konzerns kann eine große Hilfe dabei sein, diesen Prozess voranzubringen.

 

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