Zwei OHB-Mitarbeiter arbeiten im Reimraum an Satelliten
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Arbeiten in der Raumfahrt – für einen Konzern oder im Mittelstand?

Mitarbeiter bei OHB müssen sich nicht zwischen Konzern und Mittelstand entscheiden, sie haben die Vorteile aus beiden Welten. Das gibt Raum für Entfaltung und eröffnet enorme Karriereperspektiven – nicht nur für Berufseinsteiger.

OHB gehört zu Europas Top-3-Unternehmen der Luft- und Raumfahrt. Das börsennotierte Unternehmen ist ein wichtiger Player – mit vielen und spannenden Großaufträgen von privaten und institutionellen Auftraggebern. Galileo, Meteosat, SAR-Lupe oder ExoMars – die Liste der Projekte ist lang und vielfältig. Rund 2500 Mitarbeiter beschäftigt OHB weltweit. Dabei liegen die Ursprünge des Unternehmens im „German Mittelstand“. Von den Vorteilen beider Welten profitieren auch die Mitarbeiter. Wie Arbeiten bei OHB geht – und was das Besondere an OHB ist – erklären Sigrid Pander, Marion Scott und Leena Busche aus der Abteilung Human Resources.

 

Arbeiten bei OHB lässt sich in drei Worten zusammenfassen: We.Create.Space. Dies ist zugleich die kürzeste Zusammenfassung der Story des Luft- und Raumfahrtkonzerns:

We – das sind alle Mitarbeiter des OHB-Teams im gesamten Konzern und an den verschiedenen Standorten weltweit.

Create – das gibt an, dass die Mitarbeiter etwas Neues, vorher nicht Dagewesenes schaffen. Jeder einzelne Schritt ist eine Pionierleistung. OHB ist seit seinen Anfängen ein Pionier der Raumfahrt und diesen Pioniergeist möchte das Unternehmen sich erhalten. Deshalb bietet es Mitarbeitern die Möglichkeit, kreative Ideen umzusetzen.

Space – darum geht es: um Raumfahrtanwendungen, Satellitensysteme, Raketenantriebe, Explorationsmissionen sowie neue Wege bei den sogenannten „Life Sciences“.

Auch ein mittelständisch geprägtes Unternehmen kann ein Konzern sein

OHB hat seinen Ursprung als mittelständisches Unternehmen und ist kontinuierlich gewachsen. Seit dem Börsengang 2001 hat sich die Aktiengesellschaft zu einem der erfolgreichsten europäischen Raumfahrtunternehmen entwickelt, unter anderem mit Aufträgen der ESA. Innerhalb des OHB-Konzerns arbeiten rund 2.500 Mitarbeiter in Europa und Südamerika an zukunftsweisenden Technologieprojekten und wissenschaftlichen Studien zur Erforschung und Nutzung des Weltraums.

In flexiblen Strukturen wachsen Innovation und Kreativität besonders gut

Was unterscheidet OHB von anderen Unternehmen in der Weltraumbranche? „Bei uns gibt es größere Flexibilität“, sagt Marion Scott, Leiterin HR Policies and HR Controlling bei der OHB System AG. „Wir haben keine starren Strukturen und Prozesse wie in einem Großkonzern, bei dem es meist für alles klar festgelegte Prozessschritte gibt.“

Mitarbeiter haben deutlich mehr Gestaltungsspielräume und können aktiv auf Prozesse Einfluss nehmen. Jeder Mitarbeiter ist aufgerufen, sich einzubringen und hat die Möglichkeit, eigene Ideen zu artikulieren. Wann immer möglich, werden Mitarbeiter in Projekten eingesetzt, in denen sie sich entwickeln und entfalten können.

 

„OHB ist sehr gut geeignet für Menschen, die nicht für alles starre Strukturen brauchen, sondern Flexibilität und Eigeninitiative schätzen.“

Marion Scott, OHB System AG

 

Das passt gut zur Haltung vieler Ingenieure, die einen wissenschaftlichen Hintergrund haben, unabhängiges Arbeiten schätzen und keine starren Strukturen mögen. Die Raumfahrtbranche ist geprägt von Projektarbeit. Bei OHB bedeutet Projekt in der Regel etwas Einmaliges, das so vorher noch nie da war: „Dabei bewegen sich die Ingenieure immer im Grenzbereich des Machbaren. Deshalb ist auch der Weg nicht von vorneherein vorgegeben“, erklärt Sigrid Pander, HR Director People & Organisation Development bei OHB System AG.

 

„Eigene Lösungen entwickeln und Neuland betreten – wer gerne so arbeitet, ist bei OHB gut aufgehoben.“

Sigrid Pander, OHB System AG

 

Das fordert OHB auch von den Bewerbern. Neben ihrer fachlichen Qualifikation sollten sie in der Lage sein, strukturiert und selbstständig zu arbeiten. Man muss Lust haben, über den Tellerrand seiner eigenen Aufgaben zu schauen – und das große Ganze zu verstehen. Das heißt im Umkehrschluss: Es ist nicht alles vorgegeben. Und es gibt auch nicht für jeden Aspekt ein Standard-Formular. Die Technik ist anspruchsvoll, das Projektmanagement ist es auch, und jeder, der diese Herausforderung annimmt und sich aktiv einbringt, kann erfolgreich sein.

Die Haltung von Pionieren: Don’t ask, just do it!

Das Credo bei OHB lautet eher: Don’t ask, just do it! Das ist ausdrücklich so gewollt – und ist im Kern die Haltung eines Pioniers: Ich traue mir etwas zu, ich stelle mein Team zusammen. Ich probiere Neues aus, mache Fehler, lerne und mache es beim nächsten Mal besser. Die Mitarbeiter sind untereinander ganz anders verdrahtet – weit über das eigene Team hinaus. „Von dieser Form der Zusammenarbeit – und dieser Haltung – profitieren alle Mitarbeiter, alle Teams – und damit letztlich das gesamte Unternehmen“, unterstreicht Marion Scott.

Pionier der Raumfahrt werden: Karriere bei OHB machen.

We. Create. Space. Durchstarten bei einem der erfolgreichsten europäischen Raumfahrtunternehmen.

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Alle Mitarbeitertypen finden bei OHB Entwicklungsmöglichkeiten

Selbstverständlich gibt es bei OHB auch Mitarbeiter, die klarere Strukturen brauchen, um bestmöglich ihre Fähigkeiten zu entfalten. Dann sind vor allem die Führungskräfte gefragt, um die entsprechenden Rahmenbedingungen zu gestalten. „Das ist ganz logisch. Wenn man sich die Entwicklung von OHB anschaut – und wie breit wir mit den vielen Schwestergesellschaften mittlerweile aufgestellt sind –, dann ist vollkommen klar, dass wir ganz unterschiedliche Mitarbeitertypen brauchen. Sie alle können bei OHB ihre Möglichkeiten finden“, erläutert Leena Busche, HR Specialist Recruiting bei OHB System AG.

Wechsel innerhalb der Unternehmensgruppe werden unterstützt

Das Wachstum von OHB und die heutige Größe des Unternehmens sehen viele Bewerber als Vorteil. Damit verbunden ist auch die Möglichkeit, international zu arbeiten. Viele Bewerber aus Deutschland steigen bei OHB ein, weil sie die Entwicklung von Satelliten spannend finden. Da sind vor allem die Standorte in Bremen und Oberpfaffenhofen interessant. Aber durch die Schwestergesellschaften gibt es viel mehr Optionen. „Ein Kollege hat bei uns als Projektleiter in Bremen begonnen, zuletzt viele Jahre in einer Stabsfunktion gearbeitet und wechselt jetzt in eine verantwortliche Managementposition nach Luxemburg zur OHB-Schwester LuxSpace. Trotzdem bleibt er im Konzern“, sagt Sigrid Pander.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, innerhalb des Unternehmens zu rotieren und auf einer neuen Stelle zu arbeiten, ohne dafür das Unternehmen verlassen zu müssen.

Sigrid Pander, OHB System AG

Solche Wechsel werden verstärkt nachgefragt, und besonders die Generation Y kennt dies spätestens aus dem Studium: Sie sprechen meist gut Englisch oder weitere Sprachen und haben bereits Studiensemester oder Praktika im Ausland verbracht und erwarten, ihre Kenntnisse auch weiterhin einsetzen zu können. Diese Möglichkeit ist ein echtes Asset wie in einem Großkonzern – und das bei rund 2500 Mitarbeitern.

Karrieren können sich schnell entwickeln

Hochschulabsolventen haben damit individuelle Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Sie treten in das Unternehmen ein, sammeln nach und nach Erfahrung und entwickeln sich beruflich weiter. Mitarbeiter können sich profilieren und sicher sein, gesehen zu werden. Am Standort Oberpfaffenhofen beispielsweise arbeiten mehr als 400 Mitarbeiter.

 

Dem Management und der HR-Abteilung sind die meisten Mitarbeiter bekannt. Man kann sich sicher sein, dass man gesehen wird. Da kann es mit der eigenen Karriere dann auch mal sehr schnell aufwärts gehen: Ein Abteilungsleiter scheidet aus, es folgen Gespräche und ein Assessment-Center, und dann sieht sich auch ein junger Mitarbeiter innerhalb von wenigen Jahren auf einer Führungsposition wieder. Ganz anders als in einem Großkonzern, in dem oft festgelegte Stationen die Karriere bedingen.

 

„Wenn ich Medien nutzen kann, die Zeit und Raum aufheben und die eine Zusammenarbeit mit anderen Orten möglich machen, kann der Mitarbeiter dadurch seinen Lebensmittelpunkt beibehalten.“

Leena Busche, OHB System AG

Fazit: Warum sollten Sie zu OHB gehen?

Mitarbeiter finden beides: den familiären Zusammenhalt eines mittelständischen Unternehmens mit flachen Hierarchien und kurzen Wegen, aber auch große Strukturen mit Abteilungen, Projekten und Internationalität. Mitarbeiter haben die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, und sich sich in vielen Feldern persönlich einzubringen. Das Unternehmen baut auf die Motivation und Eigenständigkeit der Mitarbeiter. Perfekt für Fachleute, die sich gern selbst strukturieren und selbstständig arbeiten – und den Blick über den Tellerrand der eigenen Aufgaben nicht scheuen.

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