Pressemitteilung

OHB erhält ESA-Zuschlag für Studie zum 3D-Druck von lebendem Gewebe

 

Bremen, 26. April 2018. Der Bereich Life Science des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE hat den Zuschlag für eine Studie aus dem General Studies Programm der ESA (European Space Agency) für den 3D-Druck von lebendem Gewebe für den Weltraum erhalten. Dr. Klaus Slenzka, Leiter Life Science, ist sehr stolz darauf, das innovative Projekt für OHB SE als Hauptauftragnehmer und in Zusammenarbeit mit der TU Dresden sowie der Life Science Tochter Blue Horizon Sàrl an Bord geholt zu haben. „Mit dem 3D-Biodruck werden aus menschlichem Gewebe wie beispielsweise Stammzellen oder Knorpelgewebe biokompatible Implantate gewonnen“, sagt Dr. Klaus Slenzka. Der Schwerpunkt der ESA-Studie liegt auf dem 3D-Biodruck von Knochen und Haut, die in der regenerativen Medizin anwendbar sind.

3D-Biodruck für Weltraumexplorationen

„Verletzt sich ein Astronaut auf einer Weltraumexploration, ist es sicher bald möglich, vor Ort ein Implantat aus dem 3D-Biodrucker zu ziehen“, sagt Slenzka. Am Ende der zwölfmonatigen Studie wird die Forschungsgruppe der ESA eine 3D-Gewebeprobe abgeben. Das Gesamtvolumen der Studie beläuft sich auf 150.000 Euro. Start der Forschungsarbeiten war im März 2018. Dem Thema 3D-Biodruck wird sich künftig die OHB-Tochter Blue Horizon Deutschland GmbH verstärkt annehmen. Slenzka: „Wir sind natürlich an weiteren Aufträgen interessiert und verfügen über alle wissenschaftlichen Kompetenzen.“

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