Per Mondrover zum Job bei OHB

Duales Studium Fachinformatik-Anwendungsentwicklung geht ins zweite Quartal / Fynn Hagen als Jugend- und Auszubildendenvertreter gewählt

OHB Redaktionsteam
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von OHB Redaktionsteam, OHB SE

Die Stimmung ist gut. Die „Dualis“, wie die fünf jungen Männer in der Hochschule genannt werden, sind bestens gelaunt, basteln und programmieren an mehreren LEGO-Fahrzeugen – das sind kleine Mondrover und Bestandteil der Ausbildung, wie sich später herausstellt. Am 1. September 2018 startete das Duale Studium der Fachinformatik-Anwendungsentwicklung bei OHB in Bremen mit fünf Studierenden. Fynn Hagen ist einer von den jungen Raumfahrtpionieren. Der 18-Jährige hat sich jetzt zum Jugend- und Auszubildendenvertreter aufstellen lassen und wagt für uns einen Rückblick auf die ersten drei Monate als „Duali“.

Duale Studenten sind besser aufgestellt und haben eine andere Mentalität

 

Die Kombination aus Theorie und Praxis macht's

„Ich habe richtig Bock auf OHB“, sagt Fynn Hagen während er im neuen OHB-Ausbildungszentrum an der Universitätsallee in Bremen im Besprechungsraum Platz nimmt. „Hier haben wir quasi unsere „eigene“ Gebäude Etage und können uns voll und ganz auf das Studium konzentrieren.“ Für das Duale Studium bei OHB habe er sich gleich aus mehrerlei Gründen entschieden. „Ich begeistere mich schon seit Kindheit für die Luft- und Raumfahrt – diese Grenzenlosigkeit fasziniert mich enorm.“ Zudem sei die Kombination aus Theorie und Praxis ein entscheidender Vorteil: „Duale Studenten sind besser aufgestellt und haben eine andere Mentalität. Wir profitieren von den Erfahrungen im Betrieb und erhalten das theoretische Fundament an Berufs- und Hochschule.“ Rückhalt gebe auch das OHB-Ausbildungsteam rund um Ulrich Uffelmann, Hartmut Claus und  Erik Dehnhardt, dem der 18-Jährige ein großes Lob ausspricht. Egal welche Herausforderung die Studierenden zwischen Hochschule und Ausbildung haben, bei OHB gebe es immer vollen Rückhalt. Diesen möchte Fynn Hagen auch seinen Duali-Kollegen bieten und ließ sich kurzerhand zum Jugend- und Auszubildendenvertreter wählen. Anerkannte Ausbildungsbetriebe müssen diesen ab fünf Auszubildenden als Ansprechpartner für alle Auszubildenden stellen. „Ich bin damit die Schnittstelle zu unserer Ausbildungsleitung und bei Bedarf auch zum Betriebsrat“, sagt Fynn Hagen.

Ran an die Hardware: Mondrover aus LEGO und ein Minisatellit

Mit Schnittstellen wird sich der Abiturient aus Delmenhorst in den kommenden insgesamt vier Studienjahren immer besser auskennen - auch im Bereich Robotik. Aktuell stecken die „Dualis“ mitten in der Umsetzung eines Mondrover-Projekts. Ziel ist es, mit Hilfe von LEGO einen Mondrover (vielleicht wird es aber auch ein Marsrover) zu bauen und einen Arbeitstisch zu einer Mondoberfläche umzuwandeln. Im zweiten Lehrjahr geht es dann an die Konstruktion eines Minisatelliten, der über WLAN mit dem Rover kommunizieren wird – selbstverständlich kontrolliert von der eigenen Bodenstation. „Wie in echt, halt nur in klein“, sagt Fynn Hagen. Damit die  Umsetzung auch einwandfrei klappt, lernen die „Dualis“ genauestens die Phasen der Projektarbeit kennen. Requirements und Co haben sie auch für den Mondrover erstellt – eben ganz so, wie im „echten“ OHB-Projektalltag.

Wir haben Ihr Interesse am Dualen Studium bei OHB geweckt? Dann gibt es hier mehr Informationen.