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OHB System erhält Zuschlag für den Bau von weiteren acht Galileo*-Navigationssatelliten

Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, gab heute bekannt, dass das Konsortium aus OHB System AG, einem Tochterunternehmen der OHB AG, und Surrey Satellite Technology Ltd., Guildford, GB, (SSTL), und die europäische Weltraumorganisation ESA einen Vertrag über den Bau und Test von acht weiteren Satelliten für das europäische, von der Europäischen Union finanzierte, Satelliten-Navigationssystem Galileo* unterzeichnet haben. Das Vertragsvolumen beläuft sich rund EUR 250 Mio.

OHB System ist Hauptauftragnehmer für den Bau von nun 22 Satelliten des Systems und zeichnet dabei für die Entwicklung des Satellitenbusses und die Integration der Satelliten verantwortlich. SSTL entwickelt und baut die Navigationsnutzlast und unterstützt OHB darüber hinaus bei der Endmontage der Satelliten. Die 22 Satelliten werden in Bremen endgefertigt.

* Die FOC- (Full Operational Capability) Phase des Galileo-Programms wird von der  Europäischen Union finanziert und durchgeführt. Die Europäische Kommission und die ESA haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die ESA als Entwicklungs- und Beschaffungsagentur im Auftrag der Kommission handelt. Die hier dargestellte Sichtweise spiegelt nicht zwangsläufig die offizielle Position der Europäischen Union und/oder der ESA wider. "Galileo" ist eine Schutzmarke unter der OHIM-Anwendungsnummer 002742237 der EU und ESA.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf www.ohb-system.de

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